Stand: 8. Juni 2026 · Version 1.3.2
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen
Weinzierl IT- & Softwaresolutions
Inhaber: Martin Weinzierl
Einbüglweg 14, 94036 Passau, Deutschland
E-Mail: martin@weinzierl-solutions.de
Steuernummer: 153/286/31935
USt-IdNr.: tba
(nachfolgend „Anbieter") und seinen Kunden über die Nutzung der unter dem Markennamen BauKastl bereitgestellten Software-as-a-Service-Produkte (Mein.BauKastl, Rechnungs.BauKastl, Web.BauKastl).
(2) Die Leistungen richten sich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen sowie — soweit Pakete entsprechend als verbrauchertauglich ausgewiesen sind — auch an Verbraucher im Sinne von § 13 BGB. Welche Pakete für Verbraucher buchbar sind, ist auf der jeweiligen Produktseite ausgewiesen; bestimmte Pakete (z.B. Rechnungs.BauKastl mit GoBD-Aufbewahrungspflichten nach § 257 HGB / § 147 AO) sind weiterhin nur für Unternehmer verfügbar.
(3) Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten sind in der Widerrufsbelehrung geregelt, die dem Kunden vor Vertragsabschluss gesondert zur Verfügung gestellt und im Sign-Up-Prozess ausdrücklich bestätigt werden muss (Art. 246a §1 Abs. 2 EGBGB). Unternehmer haben kein gesetzliches Widerrufsrecht.
(4) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden im Rahmen der jeweils gebuchten Pakete folgende SaaS-Module zur Nutzung über das Internet zur Verfügung:
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gebuchten Paket. Pakete und Preise werden auf der jeweiligen Produktseite des Anbieters transparent ausgewiesen.
(3) Die Software wird auf Servern in Deutschland (Hetzner Online GmbH, Gunzenhausen) gehostet. Tägliche Off-Site-Sicherungen werden zusätzlich verschlüsselt zur Strato HiDrive (STRATO AG, Berlin — Server-Standort Deutschland) übertragen, um Disaster-Recovery zu ermöglichen. Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO liegen mit beiden Anbietern vor und sind dem Kunden auf Anfrage einsehbar.
(1) Die Darstellung der Pakete im Bestell- oder Onboarding-Prozess stellt kein bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.
(2) Der Kunde gibt sein Angebot durch Klicken des deutlich gekennzeichneten Buttons („Zahlungspflichtig bestellen" o.ä.) ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot durch Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch tatsächliche Bereitstellung der Instanz annimmt.
(3) Die Vertragssprache ist Deutsch.
(1) Der Anbieter stellt die Software auf Best-Effort-Basis im monatlichen Mittel mit einer Verfügbarkeit von 99,0 % bezogen auf das Kalenderjahr zur Verfügung. Geplante Wartungsfenster (mit angemessener Vorankündigung von mindestens 24 Stunden) und Zeiten höherer Gewalt zählen nicht in die Verfügbarkeitsberechnung.
(2) Der Anbieter führt regelmäßige Backups durch (täglich, mit 7-Tage-Rotation, Off-Site-Sicherung). Eine Wiederherstellung erfolgt auf Anfrage des Kunden im Rahmen technischer Möglichkeiten.
(3) Der Support erfolgt per E-Mail werktags Mo-Fr, 9-17 Uhr. Antwortzeiten variieren je nach Paket und werden in der Paket-Beschreibung ausgewiesen.
(1) Der Kunde ist verpflichtet:
(2) Bei Verdacht auf unbefugte Nutzung der Zugangsdaten ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ausgewiesenen Preise. Der Anbieter ist Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG und erhebt daher keine Umsatzsteuer; sämtliche Preise verstehen sich als Endpreise in Euro (keine Umsatzsteuer-Ausweisung in Rechnungen).
(2) Einrichtungsgebühren (Setup-Fee) werden mit Vertragsschluss fällig. Monatliche Nutzungsgebühren werden im Voraus zum 1. eines Monats abgerechnet.
(3) Die Zahlung erfolgt per SEPA-Lastschrift, Überweisung oder anderen vom Anbieter angebotenen Zahlarten. Bei SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde dem Anbieter ein entsprechendes Mandat; die Pre-Notification-Frist beträgt 5 Tage.
(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, die Bereitstellung der Leistung nach angemessener Mahnung zu unterbrechen. Verzugszinsen werden in gesetzlicher Höhe berechnet (§ 288 Abs. 2 BGB).
(1) Soweit nicht anders vereinbart, beträgt die Mindestlaufzeit eines Paketvertrags einen Monat. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, wenn er nicht mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform (E-Mail genügt) gekündigt wird. Die hier geregelte Kündigung ist nicht mit dem gesetzlichen Widerrufsrecht für Verbraucher zu verwechseln — dieses ist in der separaten Widerrufsbelehrung geregelt und gilt nur für Verbraucher (§13 BGB) innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei nachhaltiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten oder Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen trotz Mahnung.
(3) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden auf Wunsch innerhalb von 30 Tagen einen Datenexport (CSV-Export RBK, ZIP-Export WBK) zur Verfügung. Anschließend werden Kundendaten unter Beachtung gesetzlicher Aufbewahrungsfristen gelöscht oder anonymisiert.
(1) Personenbezogene Daten werden ausschließlich nach Maßgabe der Datenschutzerklärung und der DSGVO verarbeitet.
(2) Verarbeitet der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten Dritter (insbesondere von Endkunden des Kunden), so wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO geschlossen. Der Anbieter stellt einen entsprechenden Vertragstext zur Verfügung.
(1) Rechnungs.BauKastl ist nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoBD) konzipiert. Belege, Audit-Logs und Buchungsdaten werden revisionssicher gespeichert; nachträgliche Änderungen werden protokolliert.
(2) Die gesetzliche Verantwortung für die Einhaltung der GoBD und die Aufbewahrungspflichten (10 Jahre für Rechnungen) verbleibt beim Kunden. Der Anbieter stellt die technische Grundlage bereit, übernimmt jedoch keine Gewähr für die ordnungsgemäße Nutzung durch den Kunden.
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten („Kardinalpflichten") und beschränkt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Anbieter nicht für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverluste, soweit diese durch zumutbare eigene Sicherungsmaßnahmen des Kunden hätten vermieden werden können.
(4) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
Ereignisse höherer Gewalt (insbesondere großflächige Stromausfälle, Internet-Backbone-Ausfälle, Naturkatastrophen, Pandemien, Krieg, behördliche Maßnahmen) sowie Ausfälle bei Vorlieferanten (insbesondere Hosting-Provider) entbinden den Anbieter für die Dauer der Störung von der Leistungspflicht.
(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dadurch wesentliche Regelungen des Vertragsverhältnisses (Hauptleistungspflichten, Laufzeit, Kündigung, Vergütung) nicht zu Lasten des Kunden geändert werden, oder die Änderung erforderlich ist, um nicht vorhersehbare Störungen des Vertragsgleichgewichts auszugleichen.
(2) Änderungen werden dem Kunden in Textform mit einer Frist von mindestens 6 Wochen vor Inkrafttreten angekündigt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen wird der Kunde im Änderungsschreiben gesondert hingewiesen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist – Passau.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: 8. Juni 2026 · Version 1.3.2. Änderungen ggü. v1.2: Steuernummer ergänzt (153/286/31935, Finanzamt Passau). v1.3.1: Footer-Navigation um Widerruf- + AVV-Link erweitert. v1.3.2: § 6 Abs. 1 klargestellt — Kleinunternehmer nach § 19 UStG, keine Umsatzsteuer-Ausweisung, Preise als Endpreise.